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Politik der IGM als Speerspitze der Schweizer Biker bestätigt

Das war ein klarer Rekord: 130 Mitglieder der IG Motorrad (IGM) – fast doppelt so viele wie ein Jahr zuvor – trafen sich am Sonntag, 20.4. auf dem Herzberg ob Aarau zu ihrer 5. Generalversammlung. Alle, die gekommen waren, leisteten damit einen wichtigen Beitrag, indem sie die Entschlossenheit und Stärke der IGM demonstrierten. Das ist für die rasch wachsende Organisation von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Blicken wir ein paar Wochen zurück: An der SwissMoto 08 konnte die grösste unabhängige Interessenvertretung von Motorradfahrerinnen und –fahrern in der Schweiz ihr 2'000. Mitglied begrüssen. Inzwischen ist die Zahl auf fast 2'500 gestiegen. Täglich gehen Anmeldungen via Internet oder per Post ein. Selbst an der GV haben sich neue Mitglieder einschreiben lassen.

IGM-Präsident Theodor Klossner sah in dem Ansturm der Mitglieder, aber auch in der reibungslosen Abhandlung der Traktanden und in den bestärkenden Voten der Mitglieder eine Bestätigung der Forderungen der IGM. Gleichzeitig machte er ein steigendes Bewusstsein unter den Motorradfahrern aus, etwas gegen die ständig wachsenden Kontrollen und steigenden Bussen unternehmen zu müssen. Mit ihrer Anwesenheit demonstrierten die Mitglieder auch gegen die nach wie vor weitgehend fehlende Bereitschaft der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, auf die Vorschläge der IGM zur gezielten Verbesserung der Töff-relevanten Infrastruktur und weitere Forderungen einzugehen.

In ihrem Jahresbericht liessen der Präsident und die Projektleiter der IGM die wichtigsten Aktivitäten der letzten 12 Monate Revue passieren und zeigten, welche Massnahmen von Erfolg gekrönt waren, welche noch weiter geführt werden. Als besonderer Erfolg stach dabei die steigende Zahl der Mitglieder ins Auge. Dieser Erfolg konnte an zahlreichen Events sowie dank einer intensivierten Medienpräsenz erzielt werden. Jedes zusätzliche Mitglied trägt dazu bei, das hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass die IGM nicht nur als Vertreter eine gesellschaftlichen Randgruppe, sondern auch als politische Speerspitze der 600'000 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in der Schweiz gesehen wird. Gerade im Jahr der Via-Sicura-Vernehmlassung wird das nicht ganz unwesentlich sein. Als Zwischenerfolge konnten die Montage von Unterfahrschutz an vereinzelten gefährlichen Kurven sowie die Verständigung eines Innerschweizer Kantons gewertet werden, sich bei der Identifizierung der für Motorradfahrer besonders gefährlichen Strassenabschnitte auf die Erfahrung der IGM abzustützen. 

Der Vorstand der IG Motorrad wurde von den Anwesenden einstimmig in globo für ein weiteres Jahr im Amt bestätigt, Theodor Klossner für weitere zwei Jahre als Präsident gewählt. Finanzen und Budget gaben kaum Anlass zur Diskussion, zumal der Jahresbeitrag von CHF 40,- unverändert bleibt. Nach 90 Minuten konnte der Anlass beendet werden. Während sich viele Anwesenden bei noch immer freundlichem Wetter auf die Heimfahrt machten, blieben andere noch sitzen, um den Gedanken- und Erfahrungsaustausch fortzusetzen oder auch nur um mit Freunden noch ein paar Worte zu reden.

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