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Astra hält an Diskriminierunghaltung fest

Seit Beginn ihres Bestehens fordert die IG Motorrad einen Unterfahrschutz für Leitschranken. Allen Forderungen und Bemühungen zum Trotz mussten wir bislang davon ausgehen, dass das Thema bei den verantwortlichen Behörden, insbesondere bei der Beratungsstelle für Unfallberatung, BfU, und beim Bundesam für Strassen, Astra, aber auch bei einer grossen Mehrheit der kantonalen Verantwortlichen, die verdiente Aufmerksamkeit nicht erhielt. Die fehlende Standardisierung, die Kosten, aber auch die Probleme, die das zusätzliche Metallband beim Schneepflügen verursachen könnte, wurden immer wieder als Gründe genannt, lieber nichts als ggf. etwas Falsches zu tun. Das Ziel von „Vision Zero“ und „Via Sicura“ sollte, so wurde bisher kommuniziert, ohne diese Optimierung der Strasseninfrastruktur erreicht werden.

Astra-Sprecher Thomas Rohrbach gab noch am Wochenende gegenüber der SonntagsZeitung (Bild mit Link oben) zu Protokoll: «Passstrassen in Rennstrecken zu verwandeln ist nicht unser Ansatz.» Diese Antwort zeigt indes einmal mehr, dass die Haltung der obersten Strassenbehörde gegenüber Zweiradfahrern nach wie vor von Zynismus und Diskriminierung geprägt ist. Selbst die Tatsache, dass die Leitplankenstützen keineswegs nur Töfffahrern, sondern häufig auch Velofahrern zum Verhängnis werden (Bild unten), konnte sie offensichtlich nicht nachdenklich stimmen. Doch selbst wenn nicht per se auszuschliessen ist, dass der Einbau von Unterfahrschutz den einen oder anderen Töfffahrer motivieren könnte, den Gasgriff weiter aufzudrehen, so ist die Bemerkung gegenüber dem allergrössten Teil der Biker, die vor- und weitsichtig und unfallfrei über die Bergstrassen kruisen, als klarer Affront zu werten. Denn selbst bei vorsichtiger Fahrweise kann ein überraschend auftretender Sand- oder Oelfleck, ein falsch oder überraschend entgegen kommendes Fahrzeug oder ein anderer Einfluss dazu führen, dass ein Rad in der Kurve wegrutscht und Fahrer und Beifahrer zu Boden gehen und in die Leitschranke rutschen. Die IG Motorrad wertet die Aussage von Thomas Rohrbach denn auch als Skandal, den sie nicht auf sich beruhen lässt. Ein bereits anberaumtes Gespräch mit der Astra-Leitung wird zeigen, ob die Aussage die offizielle Meinung der Institution wiedergibt.

 

 

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