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Vision Zero - in Norwegen ein Stück Realität

Vision Zero ist für Motorradfahrer in der Schweiz eher ein rotes Tuch als ein Grund zum Jubeln. In Norwegen ist die Vision inzwischen zu einem – wenn auch kurzen – Stück Realität geworden. Dort wurde kürzlich in Telemark County auf einem Abschnitt der RV 32 vom neuen FEMA-Präsidenten Hans Petter Strifeldt (s. Bild) die erste Vision-Zero-Motorradstrasse feierlich eingeweiht. Gemeint damit ist eine Strasse, die in jeder Hinsicht auf die Sicherheitsbedürfnisse der Motorradfahrer Rücksicht nimmt, so dass es zu keinen Unfällen, keinen Verletzten und vor allem keinen Unfalltoten mehr kommen sollte. Die Idee der Strasse beruht auf der Überzeugung, dass mit einer sicheren Infrastruktur mehr Unfälle verhindert und die Folgen allfälliger Crashs deutlicher reduziert werden können, als dies mit der üblichen Repressions-Methode (Kontrollen und Bussen) möglich ist. Zwei passionierte Ingenieure und die regionalen Strassenbehörden haben die verheissungsvolle Strecke ausgebaut. Dabei habe es gar nicht so grosse Änderungen etc. benötigt, um die Strecke Motorrad-freundlich zu machen: Leitschranken wurden mit einem Unterfahrschutz versehen oder eine hindernisfreie Rutschfläche (Kiesbett) eingeplant, Schilder etc. wurden dort installiert, wo sie nicht zur Bedrohung werden sollten, und die Vegetation so zurückgeschnitten, dass sie die Sicht nicht behindert. Die Kosten für die 15 km lange Strecke beliefen sich auf 630'000 Euro.

Die Bedeutung der Strecke in der Mitte Norwegens kann nicht überschätzt werden. Es ist nicht nur die erste „Vision Zero-Motorradstrecke“ in Norwegen, sondern auch in Europa bzw. der ganzen Welt. Wer nach Norwegen fährt, sollte sich die Strecke unbedingt anschauen, um auch bei uns dazu beizutragen, dass das Wort „Vision Zero“ vielleicht doch noch einen ermutigenden Inhalt erfährt.


 

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